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Gästebuch

Karl Tobler
Danke an NETWISE für das Gästebuch. Jetzt können alle Besucher Ihre Kommentare und Wünsche bekannt geben und Fragen an den Posaunenverband der ELKSA (N-T) stellen. Ich freue mich, von Euch zu lesen!
Donnerstag, 21. Juni 2018
Tyrone
Ich liebe die Musik
Mittwoch, 20. Juni 2018

500 Jahre Reformation Feier

500 Jahre Reformation – Festgottesdienst der Lutherischen Kirchen in Südafrika am 27. August 2017

Am Sonntag, den 27. August 2017 versammelten sich zum ersten Mal in der Geschichte Glieder aller lutherischen Kirchen in Südafrika, um 500 Jahre Reformation zu feiern.  Für die Teilnehmer war es ein erhebendes Erlebnis, sich gemeinsam im Gottesdienst unter der Gnade unseres Herrn Jesus Christus zu versammeln.

Alle Bischöfe Altar von vorne cropped resized.jpg

Im Oktober 2016 sagte mir Bischof Dieter Reinstorf von der FELSISA, dass wir als Lutheraner auch 2017 einen Gedenkgottesdienst zur Erinnerung an die Reformation organisieren sollten.

Nach einem Gespräch mit Bischof Horst Müller von der ELKSA (N-T), der den Vorschlag mit dem Direktor der Lutherischen Gemeinschaft des Südlichen Afrika (LUCSA) diskutierte, wurde das Projekt gestartet.

Ein Organisationskomitee wurde eingerichtet, wobei Pastor Dr. Detlev Tönsing das erste Treffen zwischen den Vertretern der FELSISA, Pastor Klaus Damaske und Herrn Manfred Johannes leitete.  Nach der Festlegung einiger Grundprinzipien und Anforderungen wurde beschlossen, dass die folgenden Treffen in der Friedenskirche in Hillbrow unter dem Vorsitz von LUCSA stattfinden sollen.

Die Organisation einer  so großen Veranstaltung bringt einige Herausforderungen mit sich.  Wie viele Personen werden teilnehmen, was sollte das Format sein, wie finanzieren wir die Veranstaltung, etc.  etc.

Wir erhielten Antwortern auf all diese Herausforderungen - wir durften spüren, dass Gott eingreift.  „Ihn, ihn lass tun und walten, er ist ein weiser Fürst!  Und wird sich so verhalten, dass du dich wundern wirst!“  So sang auch schon Paul Gerhard.

Die erste zu beantwortende Frage war, wie viele Personen teilnehmen werden.   Wir müssen bedenken, dass die evangelisch-lutherische Kirche im südlichen Afrika etwa 700 000 bekennende Christen zählt.  In unserem (ELKSA (N-T) und FELSISA) Bereich sprechen wir von weniger als 10 000 Mitgliedern!  Bei einem früheren Reformationsfest in Soweto kamen etwa 1 500 Glieder in Soweto zusammen!  Wir waren uns einig, dass wir mit einer  Anwesenheit von 10 000 Personen rechnen sollten.

Dann mussten wir eine Halle oder einen Veranstaltungsort finden!

In Erinnerung daran, dass viele von uns früher einmal einen Kurs bei UNISA absolviert haben und Prüfungen auf dem Messegelände von Pretoria schreiben mussten, erkundigten wir uns dort.  Und sie konnten uns auch mit einer Halle und allen damit verbundenen Anforderungen, die mit einem solchen Festival einhergehen, helfen.

An dem Tag, an dem wir uns auf den Veranstaltungsort für unser Treffen in der Sitzung in der Friedenskirche geeiningt  haben, war es Freitag, der 26. Mai 2017. Auf der Rückfahrt vom Treffen und voller Freude über den Fortschritt, las ich die Schlagzeilen entlang des Weges, dass sich das Messegelände Pretoria in finanziellen Schwierigkeiten befindet.

Wiederum haben wir uns mit Hilfe freundlicher Anwälte und der Gnade Gottes darauf geeinigt, wie das Festival auf dem Messegelände von Pretoria ablaufen soll.

Das Programm des Festivals, die teilnehmenden Kirchen, die Werbung in den Zeitungen und schließlich eine Aufzeichnung im Fernsehen wurden vom Komitee unter dem Vorsitz von LUCSA-Direktor Dr. Tswaedi organisiert.  Die Finanzen wurden von LUCSA genau verwaltet und arrangiert, und wir mussten uns um diese Aspekte nicht kümmern.

Es gab einige ganz besondere Momente in unseren Sitzungen.  Der erste Moment war, dass wir alle Christen waren, die gleichberechtigt und mit großem Respekt füreinander zusammenarbeiten.  Ich habe das noch nie in meinem Leben erlebt!  Jeder brachte sein Wissen und seine Erfahrung in die Planung.

Zweitens wurde die Frage von der Feier des Abendmahls in dem Festgottesdienst diskutiert und es wurde gesagt, dass wir an diesem Tag fasten würden, damit alle teilnehmen können!  So wichtig war es allen, dass unsere lutherischen Kirchen einmal zusammen sein sollten!  Es bewegt mich auch heute noch, während ich diese Erinnerung an die Feier schreibe!

Dann passierte die erste Behinderung!  Am Donnerstag, den 25. August 2017 um 18h15, 2 Tage vor der Veranstaltung, erhielt ich einen Anruf von der Veranstaltungsleitung, dass wir keine Stühle für die Veranstaltung haben!  Wir hatten 10 000 Stühle bestellt.  Schließlich konnte ich am Freitagmorgen Kontakt mit dem Lieferanten der Stühle aufnehmen, nur um zu hören, dass sich der LKW mit der ersten Ladung Stühle am Donnerstag bei der Halle befand, aber da die erforderliche Vorauszahlung nicht bezahlt wurde, ist der LKW mit seiner Fracht zurückgekehrt.

Wir konnten die Vorauszahlung am Freitag bis 12.00 Uhr bezahlen, und der erste LKW kam um 15.15 Uhr auf dem Gelände an.  Am Samstag um 15h30 hatten wir 8 000 Stühle in der Halle!  Das war ein Wunder und Gott erhörte meine Gebete!  Es demütigt mich wirklich, an die Zeit zu denken, in der wir nur sagen konnten: "Herr, es liegt jetzt in deinen Händen!"  Vielleicht sollten wir das öfter machen!

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Der Sonntag kam, der Altar wurde aufgestellt, ein großes Kreuz von der FELSISA in Pretoria und alles war bereit für die Ankunft der Gäste.

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Die Posaunenchor Bläser, etwa 180 Mitglieder, kamen als erste an, kurz darauf folgte der Chor mit etwa 120 Sängern.  Nach einer kurzen Probe unter der Leitung von Herrn Egmont Ottermann (Posaunenchor)……

…...und Herrn Manfred Johannes (Sängerchor) begann der Gottesdienst, und die Gäste kamen an, während der Posaunenchor unsere Lieder und unsere Musik aus Harepa spielte.

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Was für ein wunderbarer Moment, als die Pastoren den Saal betraten, gefolgt von den Bischöfen aller lutherischen Kirchen in Südafrika! 

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Der Gottesdienst fand statt, wobei die Bischöfe der Kirchen jeder einen Teil des Gottesdienstes durchführte.

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Bischof Müller hielt die Predigt und sagte, dass wir die Fackel des Evangeliums in der Welt weitergeben müssen.  Wir sollten sehen, wie wir uns gegenseitig helfen können, damit das Licht in der Dunkelheit dieser Welt verbreitet wird.  Wegen der Größe unserer Fackeln sollen wir uns nicht streiten oder angeben! Jede Taschenlampe bringt Licht in die Welt.  Durch ein Ungeschick in der Fertigung der Kerzen, unterschieden sich die Größen der Kerzen mit den Emblemen der verschiedenen Kirchen auf dem Altar und unterstrichen so die Botschaft des Bischofs.

Der Gesang der Gemeinde mit der Begleitung des Posaunenchores und der Gesang des Chores klingen mir immer noch ins Ohr!  Es war so homogen und in Einheit, dass man hören konnte, dass es aus dem Herzen kam.  Es erinnerte mich an 2. Chronik 5, 13 und 14. 

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Es kamen keine 10 000 Mitglieder aus unseren Kirchen, es waren etwa 2 800, die teilnahmen.  Aber alle gingen fröhlich und mit einem erfüllten Herz nach Hause!

Vielleicht sollten wir eine solche Veranstaltung noch einmal durchführen!

Walter Johannes, Pretoria.

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